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14.01.2020

Premieren in Schwerin und Parchim

Staatstheater bringt im Januar viele neue und bewährte Stücke auf die Bühnen

Ab 14. Januar wieder in Parchim zu sehen: 'Die Biene im Kopf'.
Ab dem 14. Januar führt das Junge Staatstheater das Stück "Die Biene im Kopf" wieder im Malsaal in Parchim auf. © Silke Winkler

Die erste Premiere 2020 des Mecklenburgischen Staatstheaters findet im Großen Haus in Schwerin statt. Basierend auf Klaus Manns Roman "Mephisto" bringt das Schauspielensemble in der Regie von Andrea Moses das gleichnamige Stück in einer Fassung von Tom Lanoye am 17. Januar auf die Bühne.

Von den Nazis zum gefeierten Bühnenstar gemacht, versucht der Schauspieler Kurt Köpler das Theater zu einem Ort des Widerstandes zu machen. Während drinnen Theater gespielt wird, findet draußen, in der realen Welt ein politischer Machtwechsel statt. Immer stärker dringt die neue politische Wirklichkeit auf den fragilen Schutzraum der Kunst ein - bis die Politik die Bühne übernimmt.

Die Premiere findet am 17.1.2020 um 19.30 Uhr im Großen Haus statt.

Nur drei Tage später, am 21. Januar feiert die Fritz-Reuter-Bühne Premiere mit "Vier linke Hännen". Mit der Komödie "Vier linke Hände" begann der Erfolg auf den deutschen Boulevard-Bühnen des französischen Dramatikers Pierre Chesnot. Martin Gorr inszeniert dieses, von Rolf Petersen, Direktor der Fritz-Reuter-Bühne eigens für diese Produktion ins Niederdeutsche übertragene Stück.

Für Sonja ist es eine unerträgliche Vorstellung, mit vierzig immer noch Single zu sein. Ihr vierzigster Geburtstag soll deshalb ihr letzter sein. Sie hat die Schlaftabletten bereitgelegt und lässt sich ein Bad ein. Kurz darauf steht Bernhard vor der Tür, der Nachbar von unten, bei dem es durch die Decke tropft. Sonjas Badewanne ist übergelaufen.

Ab 21.1.2020 im Großen Haus, danach wie gewohnt im E-Werk.

"Das bisschen Totschlag bringt dich doch nicht um" - Traditionelle Erzählungen von Liebe gibt es viele. Doch warum hassen wir, wen wir gerade noch so geliebt? Und warum muss Liebe tödlich sein? Die Studierenden der HMT Rostock und der Regisseur Sören Hornung erforschen nach Motiven von William Shakespeare das Gefühl von grenzenloser Freiheit und schaffen eine theatrale Skizze von Liebe und Begehren in Zeiten des Kapitalismus.

Die Premiere findet am 3. Januar um 22 Uhr im E-Werk-Studio statt.

Das junge Staatstheater Parchim bringt das Hörspiel-Genre für alle sichtbar auf die Bühne. Nach erfolgreichen Aufführungen im Parchimer Malsaal ist das "Live Hörspiel 1" am 7. Januar zum ersten Mal im Schweriner E-Werk zu erleben. Mit dem Krimi "Des Pfarrers Freude" von Roald Dahl und "Muttermord" von Friedrich Bestenreiner lässt das Parchimer Ensemble aus einem Hörspiel einen Theaterabend entstehen.  

Schweriner Premiere am 17. Januar im E-Werk-Studio Konzerte Unter dem Motto "Freut euch des Lebens!" steht das Neujahrskonzert, mit dem die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin das neue Jahr einläutet.

Am 29. Januar um 10 Uhr erklingt das erste Kinderkonzert dieser Spielzeit in der Stadthalle Parchim. "Peter und der Wolf" von Seregej Prokovjew wurde 1936 als Auftragsarbeit für das Moskauer Kindertheater verfasst, um die jüngsten Konzertbesucher mit den Orchesterinstrumenten vertraut zu machen. Martin Schelhaas dirigiert das sinfonische Märchen, das zu den beliebtesten Kinderkonzerten gehört.


Wieder im Spielplan

Am 14. Januar ist "Die Biene im Kopf" des Jungen Staatstheater wieder im Parchimer Malsaal zu erleben. Witzig und zugleich tiefgründig erzählt das Stück die Geschichte von einem vernachlässigten Kind, das seinen Alltag alleine meistert. Die Herausforderungen des Tages werden zu Leveln eines Computerspiels, in der der Protagonist eine Biene ist. Für Kinder ab 9 Jahren.

 

 

Detaillierte Informationen zum Spielplan finden Sie in unserem Leporello oder unter www.mecklenburgisches-staatstheater.de