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30.06.2020

Bundesforstbetrieb Trave übergibt Feuerlöschbrunnen und Feuerwehreinsatzfahrzeug

365 Tage nach dem Katastrophenbrand

Foto Einweihung Feuerlöschbrunnen mit Manuela Schwesig und Stefan Sternberg
© Landkreis

Ein Jahr nach dem Brand auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände Lübtheen, wurde heute ein weiterer Schwerpunkt des Waldbrandschutzkonzeptes umgesetzt. Zusammen mit Landrat Stefan Sternberg, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Innenminister Lorenz Caffier und Abteilungsleiter für Nachhaltige Entwicklung, Forsten und Naturschutz in M-V Hans-Joachim Schreiber, übergab die Bundesforst heute einen Feuerwehrlöschbrunnen und berichtete über die zukünftige Prävention von Waldbränden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lübtheen werden ab heute  nach und nach, neu angelegte Tiefbrunnen in Betrieb genommen. Der Feuerlöschbrunnen in Alt Jabel wurde an diesem Abend von der Feuerwehr Lübbendorf feierlich eingeweiht. Somit erfüllt die Bundesforst einen weiteren Schwerpunkt des Waldbrandschutzkonzeptes.

Am 30. Juni 2019 um 18.49 Uhr löste Landrat Stefan Sternberg den Katastrophenalarm  aus.  365 Tage nach der Katastrophe informierte die Bundesforst heute über die Waldbrandvorsorge auf der Naturerbefläche „Lübtheener Heide“.  Im Anschluss an die Herrichtung der breiten Wundstreifen entlang der Ringstraße wurden im letzten Monat 13 Feuerlöschbrunnen mit Tiefen von bis zu 60 Metern gebohrt. Kreiswehrführung und Bundesforstbetrieb haben die Standorte für die Brunnen gemeinsam festgelegt. Sie sind im Ernstfall gut von den Wehren über das festgelegte Wegenetz zu erreichen. Der Leiter des Bundesforstbetriebes Henning Bremer: „Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist sich ihrer Verantwortung bewusst und setzt das Waldbrandschutzkonzept konsequent um.“

Anschließend wurde das ehemalige Brandgebiet befahren. Bei Alt Jabel wurde dann von der  Feuerwehr Lübbendorf der Feuerlöschbrunnen in Betrieb genommen. Diese zog mit Hilfe ihres Stromaggregates zum ersten Mal Wasser. Die laufende Wartung der Brunnen wird von den jeweiligen Ortsfeuerwehren übernommen. Der Bundesforstbetrieb gewährleistet die notwendigen Instandsetzungen.

Henning Bremer dankte den Feuerwehren im Namen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für den großen Einsatz beim Waldbrand und übergab einen geländegängigen Ford Ranger als Feuerwehreinsatzfahrzeug an den Landkreis.