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18.12.2019

Auf dem Radweg von Picher bis Moraas

Dritter und letzter Bauabschnitt heute offiziell übergeben, 6,5 Kilometer lange Trasse entlang der Kreisstraße 22 jetzt durchgehend befahrbar

2019-12-18 Übergabe Radweg Strohkirchen-Moraas
Mit der offiziellen Übergabe des 3. Bauabschnitts des Radweges Picher-Moraas entlang der Kreisstraße 22 wurde das Gesamtprojekt abgeschlossen. Mit Günter Matschoß, 2. Stellvertreter des Landrates, feierten Vertreter aus Politik, Verwaltung und den am Bau beteiligten Firmen das Ereignis. Foto: Landkreis Ludwigslust-Parchim © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Der Radweg von Picher bis Moraas im Amt Hagenow-Land ist jetzt komplett fertiggestellt. Der Schlusspunkt wurde heute (18.12.2019) mit der Übergabe des dritten Bauabschnitts von Strohkirchen bis Moraas an den Landkreis Ludwigslust-Parchim als Straßenbaulastträger gesetzt.

Der dritte Bauabschnitt des Radweges entlang der Kreisstraße 22 hat eine Länge von etwa zwei Kilometern und wurde, wie bereits die vorherigen Abschnitte, auf einer Breite von etwa zweieinhalb Metern in Betonbauweise angelegt. Besonderheit: Im Zuge des Bauvorhabens wurde ein Leerrohr als passive Netzinfrastrukturen mit verlegt, um perspektivisch den flächenschonenden Aufbau eines zukunftssicheren Glasfasernetzes zu gewährleisten.

Einschließlich der bereits im Sommer 2017 fertiggestellten ersten beiden Bauabschnitte hat der Radweg von Picher bis Moraas eine Länge von sechseinhalb Kilometern. Die Gesamtkosten für alle drei Bauabschnitte belaufen sich auf etwa 1,28 Millionen Euro – 75 Prozent davon als Förderung über Mitfinanzierung der Investition in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Der Radweg entlang der Kreisstraße 22 ist Teil eines Regionalen Radwanderweges, welcher Bestandteil des Regionalen Radwegekonzeptes Westmecklenburg ist und einen Lückenschluss zum vorhandenen Radwegenetz darstellt. Neben der Bedeutung für den Radtourismus ist die Schaffung des Radweges wichtig für die Schulwegsicherung, da der Schulstandort Picher Einzugsgebiet für die Schüler aus dem Umfeld ist.